Für eine bessere Zukunft in der Aus- und Weiterbildung

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Wie tickt mein Gehirn?

Wissenschaft trifft Wirtschaft - Charitytour of Neuroscioence 2016

08.04.2016 - Hamburg

Veranstaltungsort:

 

Ramada Hotel Hamburg-Bergedorf

Holzhude 2

 

21029 Hamburg

 

Tel.: +49 40 725950 Email: hamburg.bergedorf@h-hotels.com

Ablauf:

 

09:00 - 09.30 Uhr Empfang

09.30 - 11.00 Uhr Workshop

11.00 - 11.30 Uhr Kaffeepause

11.30 - 13.00 Uhr Workshop

13.00 - 14.00 Uhr Mittagspause

14.00 - 15.30 Uhr Workshop

15.30 - 16.00 Uhr Kaffeepause

16.00 - 17.30 Uhr Workshop

17.30 - 17.45 Uhr Verabschiedung

Themen und Referenten des Workshops

Zur Person:

 

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth ist Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Derzeitige Forschungsschwerpunkte: (1) Neurobiologische Grundlagen kognitiver Leistungen einschl. Intelligenz und Lernen bei Tieren und Menschen. (2) Die Entwicklung der Persönlichkeit und Psyche und die Frage nach der Veränderbarkeit des Menschen. Insbesondere interessiert dabei die Anwendung der Forschungsergebnisse in der Praxis.

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth

 

Intelligenz und Gehirn

Welche Eigenschaften des Gehirns machen Tier und Mensch schlau?

 

Inhalt des Workshops:

Intelligenz ist eine Funktion des Gehirns. Aber was ist dabei entscheidend: die absolute Gehirngröße oder die relativ zur Körpergröße, die Zahl der Nervenzellen und ihrer Kontakte untereinander - oder etwas ganz Anderes? Warum sind Tiere mit sehr kleinen Gehirnen und wenigen Nervenzellen oft sehr intelligent? Inwieweit ist Intelligenz angeboren? Oder kann man Intelligenz verbessern, und wenn ja wie? Diese Fragen sollen genauer empirisch-experimentell untersucht werden.

 

 

Verwendungszweck der Erlöse aus den Teilnehmergebühren:

Investitionen in neurobiologische und neuropsychologische Untersuchungen des Zusammenhangs „intelligenter" Leistungen und Eigenschaften von Gehirnen sowie der Effekte von "Intelligenztraining", ebenso Mittel für die Nutzung vorhandener Geräte (z.B. eines funktionellen Kernspintomographen), für Personalkosten und für die Kooperation mit anderen Labors.

Zur Person:

 

Dr. John-Dylan Haynes ist Professor am Bernstein Center for Computational Neuroscience der Charité Berlin und Direktor des Berlin Center for Advanced Neuroimaging. In seiner Forschung geht es darum, wie Gedanken aus der Hirnaktivität ausgelesen und vorhergesagt werden können. Weitere Forschungsinteressen sind Bewusstsein, Absichten und Willensfreiheit. Nicht nur die technische Machbarkeit, sondern auch ethische Grenzen der „Neurotechnologie“ werden von ihm thematisiert.

Prof. Dr. John-Dylan Haynes

 

Die blinden Flecken unseres Gehirns

Fallstricke bei komplexen Entscheidungen erkennen und vermeiden

 

Inhalt des Workshops:

Täglich müssen wir vielfältige Entscheidungen treffen, oft unter Zeitdruck und auf Basis bruchstückhafter Informationen. Wir wechseln im Minutentakt zwischen dem Erledigen vielfältiger Aufgaben. Die Grundlage für solche Spitzenleistungen am Arbeitsplatz ist unser Gehirn. Um die Hardware unseres Denkorgans ranken sich viele Mythen – doch was daran stimmt genau? Und was sind die Chancen - aber auch die Fallstricke - unserer unbewussten Hirnleistungen?

 

 

Verwendungszweck der Erlöse aus den Teilnehmergebühren:

Das Geld wird verwendet für das Projekt "Brain Reading". Darin geht es um die Entwicklung von Programmen zum "Auslesen" geistiger Zustände aus der Hirnaktivität.

Zur Person:

 

Prof. Dr. Thomas Münte hat Medizin und Neurowissenschaften studiert. Nach der Ausbildung zum Neurologen an der Medizinischen Hochschule Hannover war er für mehrere Jahre Professor für Neuropsychologie in Magdeburg und seit 2010 ist er Direktor der Klinik für Neurologie und des Instituts für Psychologie II der Universität zu Lübeck. Er beschäftigt sich mit der Kontrolle des menschlichen Verhaltens bei Gesunden und neurologischen Patienten, wobei ein Schwerpunkt auf Motivationsprozessen liegt.

Prof. Dr. Thomas Münte

 

Motivation: Wie steuert das Gehirn unser Handeln?

Zielgerichtetes Handeln und Gewohnheiten unter der Kontrolle des Belohnungssystems.

 

Inhalte des Workshops:

Warum essen wir mehr als wir wollen? Warum können wir Gewohnheiten nicht abstellen? Was treibt manche von uns dazu, wie süchtig zu kaufen oder zu arbeiten? In diesem Workshop soll es um motiviertes Verhalten und seine neuronalen Grundlagen gehen. Das Belohnungssystem nimmt hier eine hervorragende Rolle ein, da es nicht nur Verhalten steuert sondern auch Lernen vermittelt - es ist somit für das Verständnis des menschlichen Verhaltens zentral.

 

 

Verwendungszweck der Erlöse aus den Teilnehmergebühren:

Die Mittel sollen für die Durchführung von Studien zur Empathiefähigkeit verwendet werden. Wir etablieren derzeit einen Versuchsaufbau, der das Phänomen, dass wir mit einem einzelnen Menschen mitfühlen können, mit vielen indessen wesentlich weniger, erfassen und seine neuronalen Korrelate darstellen soll.

Zur Person:

 

Prof. Dr. Tobias Esch ist Mediziner, Gesundheitsforscher, Neurowissenschaftler und Autor. Er arbeitete u.a. an den Universitäten Göttingen, Witten/Herdecke, Harvard und der Berliner Charité. Harkness Fellow (Commonwealth Fund New York), Gastprofessor an der Harvard Medical School. Schwerpunkte seiner Arbeit sind neurobiologische Aspekte der Gesundheit, inkl. Stressmanagement, Achtsamkeit und Selbstregulation. Diverse Fachbücher, u.a. "Die Neurobiologie des Glücks".

Prof. Dr. Tobias Esch

 

Die Neurobiologie des Glücks

Wo Glück, Motivation und Begeisterung herkommen - und wie die "Positive Psychologie" hier ansetzt

 

Inhalte des Workshops:

Glück und Unglück (Burnout) sind in aller Munde. Es ist vielleicht an der Zeit, den Versuch einer anwendungsorientierten Integration der "Glücksforschung" zu wagen. Hierfür eignen sich die Neurobiologie als Ausgangspunkt und die Positive Psychologie (Mind-Body-Medizin) als Umsetzungs- strategie in besonderer Weise. Wir wollen uns gemeinsam die neurobiologischen Grundlagen des "Glücks" anschauen, wollen über Motivation und Belohnung sprechen, und mit einer Übung enden.

 

 

Verwendungszweck der Erlöse aus den Teilnehmergebühren:

Projekte der Anwendungsforschung:

  • "Gesundheitssprechstunde": Individuelle Lebensstilmodifikation, Motivations- und Verhaltenstraining unter Einbeziehung neurobiologischer Autoregulations- und Belohnungsmechanismen.

  • Achtsamkeit (und Mind-Body-Medizin) in der Primärversorgung: Integrative Allgemeinmedizin.

  • Mechanismen und Instrumente der Patientenzentrierung und -aktivierung.

Köln                       Hamburg                       Berlin                       München                       Wien                       Zürich